Schachcomputer
Für den Fall, dass kein menschlicher Gegenspieler zur Verfügung steht, ist ein Schachcomputer eine zeitlich und örtlich unabhängige Alternative.
Wie das klassische Schachbrett auch ist das Spielfeld eines Schachcomputers auch in 8×8 Felder unterteilt. In das elektronische Hirn des Schachcomputers haben die Programmierer das Wissen und die Erfahrungen von zahlreichen hochrangigen Schachspielern wie zum Beispiel des russischen Großmeisters Karpow einfließen lassen, der immerhin ganze zehn Jahre auf Platz der Weltrangliste stand. Ein Schachcomputer ist dadurch in der Lage, gleich eine ganze Reihe von Spielzügen im Voraus zu berechnen und stellt somit eine fachliche Herausforderung für Anfänger, Fortgeschrittene und Meister dar.
Die Kommunikation zwischen menschlichen Spieler und Schachcomputer findet über Sensortechnik, LEDs und Angabe von Koordinaten im Display statt. Bei den meisten auf dem Markt angebotenen Geräten können verschiedene Schwierigkeitsgrade eingestellt werden, so dass garantiert werden kann, dass sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene Spaß am Spielen mit dem elektronischen Gegner haben. Schachcomputer können sowohl mit dem Netzgerät betrieben werden als auch mit den integrierten Akkus betrieben werden die einen Einsatz unabhängig von Ort und Zeit gewährleisten.
Die elektronischen Hirne, die die hohe Kunst des Schachspielens nahezu perfekt beherrschen werden inzwischen auch von den Spielern zur Vorbereitung von Turnieren genutzt, die sich auf den ersten Plätzen der Weltrangliste befinden. Diese Trainingspartner stehen ihnen immer zur freien Verfügung, auch wenn gerade mal kein gleichrangiger menschlicher Gegenspieler Zeit für ein Trainingsspiel hat. Auch bietet der Schachcomputer die Möglichkeit, verschiedene Spielsituationen zu simulieren und zu testen mit welchen Zugkombinationen daraus Vorteile zu ziehen sind.